Ökologischer Ausbau der Würm am Festplatz Gräfelfing

Luftbild
Was wurde gemacht?
Auf dem Grundstück der Gemeinde Gräfelfing hat das Wasserwirtschaftsamt München in Zusammenarbeit mit der Gemeinde den Lauf der Würm auf einer Länge von 220 m verändert.
Der anthropogen verbaute, einförmige Flussschlauch wurde durch die Neuanlage eines Seitenarmes naturnäher und besser erlebbar. Die Planung legte deshalb besonderen Wert auf flach geformte und unverbaute Ufer.

Historische Karte
Die durch den Seitenarm entstandene Insel ist auch weiterhin als Festplatz nutzbar.
Der neu geschaffene Gewässerlauf bietet durch die Vielfalt der neuen Strukturen Lebensraum für Wasserlebewesen.
Bei der Bepflanzung der Uferstreifen beschränkte man sich auf eine punktuelle Einbringung standortgerechter Laubgehölze (Initialpflanzung) mit einheimischen Pflanzenmaterial, alles weitere wurde der natürlichen Entwicklung (Sukzession) überlassen.
Was wollten wir mit der Maßnahme erreichen?
- Förderung der Eigenentwicklung des Gewässers
- Erhöhung der strukturellen Vielfalt von Gewässersohle und Uferböschung, dadurch verbessern sich die Lebensbedingungen der Würm typischen Lebensgemeinschaften
- Verbesserung der Erlebbarkeit der Würm im besiedelten Bereich
Was bedeutet das für Sie?
- Die Frage läßt sich einfach beantworten. Für die Bürger erhöht sich der Freizeit- und Erholungswert an der “neuen” Würm ganz beträchtlich. Der Erlebnischarakter der Würm kehrt zurück.
- Des weiteren wird der bis jetzt fast nicht wahrnehmbare Fluss durch seine Seitenarme den Menschen wieder näher gebracht.

Querschnitte
